DSL für Prussendorflogo

News  -Aktuelle Meldungen-

 

Wichtige Information für alle Teilnehmer der Veranstaltung am 28.09.2015 in Gabis Landstübel

[update 29.09.2015] Erste Informationen sind nun bereits auf der Sonderseite verfügbar

In Zukunft werden auf einer Sonderseite weiterführende Informationen kommuniziert. Wie vereinbart, können Sie sich auf der Seite Kontakt anmelden.

Ihr Andreas Guenther

 

Neuer Highspeed-Verteiler in Prussendorf

Seit Mai 2013 wird in Prussendorf ein neuer Verteiler durch Brehna.net betrieben. "Wir wollen unseren Kunden den Komfort und die Sicherheit bieten, die denen großer Telekommunikationsanbieter in nichts nachstehen" berichtet der Inhaber der Betreiberfirma von Brehna.net. "Im Gegenteil", fährt der Unternehmer fort, "wir nutzen den Vorteil eines Regionalanbieters. Wir stehen im direkten Kontakt zu unseren Kunden. Bei einem Anruf wird der Kunde nicht von einem Sprachcomputer begrüßt, wir haben keine anonyme Callcenter-Anbindung."

Bereits angeschlossenen Kunden bestätigen: Hier wird wirklich die tatsächliche Bandbreite geliefert und der Kunde wird persönlich und individuell von Brehna.net informiert, beraten und technisch betreut. Ihr persönlicher Anspreechpartner ist Herr Andreas Guenther.

Gerade die großen Telekommunikationsversorger greifen gerne auf Reglementierungen ihrer Kunden zurück. So ist bei einer Versorgung über LTE generell nach einem festgelegten Übertragungsvolumen (z.B. 10GB/Monat) das Ende der Highspeed-Anbindung vorprogrammiert.

"Die Drosselung bei LTE-Anschlüssen ist Schikane in Reinkultur. Ich habe mir einen neuen SMART-TV gekauft. Das Angebot konnte ich aber garnicht nutzen, da nach einigen Tagen die Geschwindigkeit meines LTE-3600 (mit 10 GB/Monat) auf 384 kbit/s gedrosselt war. So konnte ich bis Monatsende nicht mal mehr normal surfen. Und mehr Volumen bekommt man bei LTE nicht zugeteilt. Selbst mit der Highspeed-Geschwindigkeit über LTE machten Youtube & Co einfach keinen Spaß mehr. Ob LTE über O2 oder Telekom oder Vodafone, gedrosselt wurden wir bei allen."

So und ähnlich äußern sich ehemalige LTE-Nutzer, die bereits zu Brehna.net gewechselt sind. 

Einen vollkommen uneingeschränkten Highspeed-Internetanschluss von Brehna.net zu bekommen ist denkbar einfach

Sie melden Ihren Versorgungswunsch durch Brehna.net einfach hier in der Rubrik "KONTAKT". Sie erhalten dann ein Vertragsformular, welches Sie einfach ausgefüllt und unterschrieben zurücksenden. Kurz darauf erfolgt der Anschluss an die Breitbandverbindung. Ihr persönlicher Ansprechpartner ist Herr Andreas Guenther.

Zur Zeit stehen drei Privatkundentarife zur Auswahl: 


1. WLAN 1000                                           15,00€ / Monat*
   - 1000 Kbit/s Download/256 Kbit/s Upload
2. WLAN 2000                                           25,00€ / Monat*
    - 2000 Kbit/s Download/512Kbit/s Upload
3. WLAN 4000                                           35,00€ / Monat*
    - 4000 Kbit/s Download/512Kbit/s Upload


Alles 100% Flatrate Tarife, Keine Volumen oder Zeitbeschränkung. Keine Dienstbeschränkungen wie VoIP, PtP, Skype oder ähnliches.
* mindestens 12 Monate Vertragsbindung, zzgl. 75€ Einrichtungskosten, Alle Preise inkl. 19% MwSt.
- Ausserhalb des Stadtgebietes von Brehna zzgl. 4,00€ / Monat Transportkosten

 

 

Telefonanschluss über Brehna.net ebenfalls möglich


Mit dem Zuschalten zusätzlicher Bandbreite von 128 kbit/s pro Telefonanschluss gewährleistet Brehna.net das Telefonieren in digitaler Qualität. Änderungen am Telefon oder an Telefonanlagen sind nicht notwendig. Der Telefonanschluss der Telekom wird einfach abgeklemmt und das Telefon bzw. die Telefonanlage wird an den Telefonadapter, der von Brehna.net bei Bedarf gestellt wird, einfach eingesteckt und fertig. Bei Kündigung des Telekomanschlusses wird auch die Rufnummer einfach übernommen. WICHTIG! Bitte den Telekomvertrag nicht selber kündigen, sonst ist womöglich die eigene Rufnummer nicht portierbar. Das Telefonieren ins deutsche Festnetz ist mit einer echten Flat abgedeckt. Die Tarife in andere Zielbereiche wie Mobilfunk und/oder Servicerufnummern bewegen sich auf dem Niveau der Telekom. Der Telefonanschluss selber kostet inklusive Flat ins deutsche Festnetz weniger als die Hälfte im Vergleich zum Telekomtarif CallComfort.

 

Planungen von Brehna.net für Prussendorf sind abgeschlossen


Das Unternehmen Brehna.net hat im Breitbandatlas des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie die Ortsversorgung bekanntgegeben. Nach dem nächsten Update des Breitbandatlas wird Brehna.net als Breitbandanbieter neben TELEKOM, Vodafone D2 und Co. als Grundversorger für die Ortsteile verzeichnet sein. Auf der Breitband-Versorgungskarte von google-maps sind die ersten Ausbaustufen durch Brehna.net für unsere Ortschaften bereits eingetragen.

 

Brehna.net bringt Breitband nach Prussendorf und Spören
Der Anbieter Brehna.net bietet mit unterschiedlichen Tarifen die Versorgung von Prussendorf und Spören an. Auch die Ortsteile Schrenz, Rieda und Siegelsdorf werden mit stabilen Bandbreiten von wahlweise 1 Mbit/s (1000er) / 2 Mbit/s (2000er) und 4 Mbit/s (4000er) versorgt.

"Ein Vollanschluss, also Breitbandinternet ohne Zeit und Volumenbegrenzung, zusätzliche Bandbreiten für Telefonverbindung und garantierte Bandbreiten im gebuchten Tarif, werden von unseren Kunden erwartet", so der Inhaber des Unternehmen Project66. "Warum sollten wir das dann nicht bieten; so schwer ist das ja nun auch nicht", erklärt uns der Unternehmer, der seit 2008 in und um Brehna bereits Erfolgsgeschichte geschrieben hat. "Die wichtigsten Informationen über unsere Versorgung finden unsere Kunden auf den Internetseiten von Brehna.net".  "Und", fügt er hinzu: "Wir können jetzt unseren Kunden zusätzliche Bandbreite für die Telefonanbindung zur Verfügung stellen. Wer bei uns Kunde werden will, nutzt das Formular auf unserer Seite."

Selbstverständlich können alle Verträge für Breitband in unseren Ausbaugebieten auch auf www.dsl-prussendorf.de über das Kontaktformular oder per E-Mail angefordert werden.

 

Anfragen aus anderen Ortsteilen - Anschluss über Brehna.net möglich?
Nun erreichen uns vermehrt Anfragen aus Schrenz, Rieda und Siegelsdorf.
Die Orte sind mit DSL durch die Deutsche Telekom unterversorgt und zwar so gravierend, dass beispielsweise viele Haushalte den Preis für DSL 1000 an die Telekom entrichten, im Gegenzug aber nur minderwertige Anschlüsse bekommen. Manchmal sind das bis zu ein Drittel der bezahlten Leistung. In einigen Straßenzügen ist überhaupt kein Breitband verfügbar. Aus diesem Grund stehen auch diese Ortsteile ab jetzt auf der Prioritätenliste mit ganz vorne.

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Breitband ist Voraussetzung für günstigen Telefonanschluss

Einige Fragen traten nun erneut auf.
Wie bereits mehrfach mitgeteilt wurde, ist ein Telefonanschluss hier ein entscheidendes Kriterium.
Viele Bürger möchten ein Komplettpaket Internet + Telefon.
Wichtig zu wissen ist:
Voraussetzung für eine von der Telekom unabhängige Versorgung mit Telefonanschlüssen ist aber die Breitbandanbindung.
Diese "letzte Meile" wird bekanntlich über Richtfunk realisiert. Wichtig ist, dass auch Telefonanschlüsse zur Verfügung gestellt werden können.
Technische Voraussetzung dafür ist aber der Breitbandanschluss. Diese Kombination wird von sehr vielen DSL-Nutzer in gut versorgten Gebieten seit Jahren genutzt! Der Vorteil ist u.a. auch das günstige Verhältnis von Preis/Leistung.
Es gibt Anbieter, die sowohl Prepaid- und Flatrate-Tarife, als  auch klassische Tarife, anbieten.
Wenn zu der Thematik noch Fragen bestehen, können diese
hier über Kontaktformular gestellt werden.

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LTE als Alternative zu DSL & Co. ?

Seit dem die drei großen Netzbetreiber Vodafone D2 GmbH, O2 Telefònica Deutschland und Telekom die Lizenzen aus der digitalen Dividende ersteigert haben, treten neue Fragen auf. Ist LTE eine Breitbandalternative? Im Prinzip ja. Allerdings abhängig vom Anbieter. Die drei großen Netzbetreiber Vodafone D2 GmbH, O2 Telefònica Deutschland und Telekom haben teilweise mit dem Ausbau begonnen. Hardware für den Endkunden ist noch nicht verfügbar. Der Vorteil bei LTE: durch die größeren Übertragungsweiten können mit einer Basisstation große Gebiete abgedeckt werden. Vergleicht man die bereits veröffentlichten Tarife, stellt man schnell fest, dass hier wieder eine Reglementierung erfolgt. Wer beispielsweise mit LTE 21000 surft, hat nicht viel davon! Nach 15 GB Transfervolumen im Monat ist Schluss! Trotz Drosselung nach Erreichen des monatlich zugeteilten Volumen, lässt der Anbieter eine Flat suggerieren. Man kann ja weiterhin seine E-Mails abholen... Im Zeitalter von HbbTV, IPTV und API-Anwendungen ein undankbarer Segen.

 

800 Jahre Prussendorf

Das Festwochenende vom 28. bis 30. August 2009 findet im Landgestüt Prussendorf statt. Beginn ist am Freitag ab 18:00 Uhr.

Anfahrt hier

Programm:
Freitag, 28.08.09 ab 18:00 Uhr
Grußworte zur Eröffnung
Musikalische Umrahmung mit "Gemischter Chor" und "Bläsergruppe" Spöre/Prussendorf
Vortrag: "Erinnerung an Prussendorf im 20. Jahrhundert" von Prof. Dr. Otto Dann im Festzelt
Rundgang durch die Ausstellung "800 Jahre Prussendorf"
anschließend Musik im Festzelt

Sonnabend, 29.08.09
10:00 Uhr Eröffnung des Bauernmarkts im Landgestüt
11:00 Uhr Historischer Festumzug (Start/Ende Landgestüt)
14:00 Uhr Reitvorführung, Kaffetafel, Tombola, Bühnenprogramm u.a. KiTa "Spörener Spatzen" und "Aerobic-Dance-Club Spören" u.v.m.
16:00 Fußballspiel auf der Pferdekoppel, Vorführung der Bogenschützen Löbersdorf
17:00 Treffen ehemealiger Einwohner und Senioren
19:00 Tanz/Disco mit Showeinlagen - Eintritt 1 EUR

Sonntag, 30.08.09
10:00 - 13:00 Musikalischer Frühshoppen mit Ritterfrühstück & Spielspaß

Herzlich Willkommen!

 

Stabile Internetverbindungen sind wichtig!

Brehna.net steht schon seit August 2008 in einigen Gemeinden zur Verfügung. Interessenten können sich auf der Seite Brehna.net in die Interessentenliste aufnehmen lassen. Auch dort, wo Brehna.net noch am Aufbau des Netzes ist, können Interessenten gerne Brehna.net anschreiben.
Zur Zeit bietet Brehna.net auf seiner Internetseite drei verschiedene Tarife an.
Für weitere Informationen steht die Verlinkung zur Internetseite von
Brehna.net zur Verfügung.

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Großes Interesse an zuverlässigen Partnern
Nun scheint die Botschaft in den meisten Haushalten angekommen zu sein.
Hier noch mal die am meisten angefragten Informationen in Form einer FAQ-Liste.

Frage   : Wie kann ich helfen?
Antwort: Informieren Sie Ihre Nachbarn und Bekannte über den bevorstehenden DSL-Anschluss im zu versorgenden Gebiet.

Frage 1: Wer und wie kann man sich "anmelden"?
Antwort: Jeder Bürger von Zörbig und seinen Ortsteilen Cösitz, Göttnitz, Großzöberitz, Löberitz, Quetzdölsdorf, Salzfurtkapelle, Schortewitz, Schrenz, Spören, Stumsdorf und Zörbig kann sich gleich
hier auf dieser Seite anmelden. Oder per E-Mail, Fax oder Brief, wie im Flyer beschrieben. Sie gehen hierbei keinen Vertrag ein!

Frage 2:
Ich habe schon einen Anbieter, kann ich wechseln?
Antwort: Ja. Für diese DSL-Anbindung ist der Telekom Anschluss nicht mehr nötig.

Frage 3:
Ist das eine Flat für zeitlich unbegrenztes Surfen?
Antwort: Ja. Es gibt keine Zeit- oder Volumenbegrenzung.

Frage 4:
Wann gehts los?
Antwort: Sind genügend Interessenten vorhanden, werden die einzelnen Verteilerstationen in den nächsten 6 Wochen ans Netz gebracht.

Frage 5: Kann ich auch schneller als DSL 3000 bestellen?
Antwort: Ja. Die Kapazität des Netzes gibt wesentlich mehr Bandbreite her.

Frage 6: Ich möchte eine Vollversorgung. Ist das möglich?
Antwort: Ja. Ein Telefonanschluss ist ebenfalls möglich. Sie erhalten alles aus einer Hand.

Frage 7: Kann ich meine bisherige Telefonnummer behalten?
Antwort: Ja. Bitte kündigen Sie nicht selber bei der Telekom, die Rufnummer wird direkt übernommen.

Frage 8: Wie stabil ist das Netz?
Antwort: Bei fachgerechter Installation liegt die Ausfallwahrscheinlichkeit bei 0,1 Prozent (99,9% Verfügbarkeit)

Frage 9: Ich würde gerne online Spiele nutzen. Geht das?
Antwort: Ja. Die Pingzeiten liegen unter 60 ms. Onlinegaming mit Teamspeak ist selbstverständlich möglich.

Frage 10: Kann ich Internet TV gucken?
Antwort:  Ja. Auch die Abrufe von Filmen aus dem Internet sind problemlos möglich.

Ihre Frage ist hier nicht beantwortet? Dann senden Sie Ihre Frage über das
Kontaktformular.

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HL komm Telekommunikations GmbH als Carrier
Die HL komm Telekommunikations GmbH bietet ihre Leistung als Carrier für Zörbig mit seinen insgesamt 18 Ortsteilen an.
Der Betreiber verfügt über einen eigenen leistungsfähigen IP-Backbone (MPLS) in Deutschland, das derzeit mit ca. 10 Gbit/s mehrfach redundant mit dem Internet verbunden ist und über redundante Uplinks auf Basis STM4 und GigabitEthernet zu verschiedenen internationalen und europäischen Carriern sowie Peering auf Basis GigabitEthernet, unter anderem zum DECIX nach Frankfurt/Main und zum DFN verfügt und damit kurze Paketlaufzeiten und exzellenten Datenfluss rund um die Uhr bereitstellt.
Dies bestätigte Herr Brinkmann von der LKG mbH gegenüber Herrn Andreas M. Günther in einem heutigen Gespräch. Die LKG mbH als Kabelbetreiber wird in einer Info-Veranstaltung in Kürze allen interessierten Bürgern das geplante Konzept präsentieren.

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Mitteilung der Stadt Zörbig im Mitteilungsblatt "Zörbiger Bote"
In der Ausgabe 04/2009 informiert die Stadt Zörbig zum Breitbandausbau und zur Verbesserung des schnellen Internetzugangs.Die Stadt Zörbig teilt mit, dass sie die Entwicklung im Interesse der Bürger in den unterversorgten Stadtteilen unterstützen wird, aus finanziellen Gründen jedoch nicht direkt in den Breitbandausbau investieren kann. Eine Vermittlung und Unterstützung sagt die Stadt Zörbig jedoch zu.
Zunächst gilt es, den Bedarf in den einzelnen Ortsteilen zu ermitteln und zu erkennen, was es für Probleme und Hindernisse bei der Bereitstellung von schnellen Internetverbindungen gibt, und, bisher hat die Stadt Zörbig nur über Versorgungsmängel in Prussendorf, Wadendorf und Quetzdölsdorf Kenntnis, so die Mitteilung im "Zörbiger Bote". Außerdem teilt das Blatt mit, dass verschiedene Firmen bereits Angebote zur Verbesserung der Breitbandanbindung unterbreitet haben. Ob nun eine Versorgung über DSL (z.B. Telekom T-DSL), TV-Breitbandkabel (örtliche Kabel-TV Anbieter), FTTH (Glasfaser von der Vermittlungsstelle bis ins Haus) oder Mobilfunk (UMTS oder WLAN) realisiert werden kann, ist von den technischen und örtlichen Gegebenheiten abhängig. Die Stadt Zörbig ist sehr an einer Mitarbeit der Einwohner interessiert. Der Vorschlag, Interessentengruppen zu bilden, um eine preiswerte Variante zu realisieren, wird in Prussendorf mit dieser Seite bereits erfolgreich umgesetzt. So haben sich bereits 67 Interessenten bei uns eingetragen. Wir laden alle Einwohner der benachbarten Ortsteile ein, um über unsere Seite und unser Kontaktformular die Interessen zu bündeln. Von Herrn Friedrich vom Bau- und Ordnungsamt der Stadt Zörbig und vom Bürgermeister der Stadt Zörbig Rolf Sonnenberger werden ebenfalls Hinweise und Vorschläge angenommen, teilt der "Zörbiger Bote" mit.

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Breitbandanbindung bereits vorhanden
Seit im Jahr 2004 der Breitbandanbieter SkyDSL eine Breitbandanbindung via Satellit anbietet, nutzten einige Einwohner von Prussendorf diese Technik. Mit rasanten 16.000 kbit (DSL 16000) konnten Daten aus dem Internet geladen werden. Die Zahl der Nutzer dieses Dienstes erhöhte sich jedoch innerhalb der letzten Jahre deutschlandweit  so immens, dass die fest verfügbare Bandbreite immer mehr Nutzern zur Verfügung stand, so dass letztlich der Anbieter sein Angebot auf max. 4000 kbit (DSL 4000) drosseln musste. In Stoßzeiten waren gerade mal noch ISDN-Geschwindigkeiten (64/128 kbit) zu erreichen. Die Telekom rief ein ähnliches Projekt auf den Plan, allerdings von vornherein mit einer Beschränkung auf max. 1024 kbit (DSL 1000). Paketlaufzeiten von 300 ms bis 500ms machten diese Anbindung unattraktiv. Die Preise der Anbieter orientierten sich aber an den Breitbandangeboten in Ballungsgebieten. So zahlt man auf dem Lande über 80 EUR/Monat für eine Komplettversorgung mit Internet Flat und Telefon Flat. Zum Vergleich: In Ballungsgebieten erhält man die doppelte Leistung zur Hälfte des Preises.

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Standort Vermessungsverfahren durch die HL komm Telekommunikations GmbH
Nun werden umfangreiche Messverfahren im Zuge der Breitbandanbindung vorgenommen. Dabei wird die Infrastruktur untersucht. Störungen der jetzigen Anschlüsse werden ausgeschlossen, da nicht auf den Leitungen der Telekom gearbeitet wird. Nach diesen Vermessungsverfahren werden die Bürger von Prussendorf und Spören erstmals über das vorangetriebene Projekt informiert. In einer Bürgerveranstaltung werden technisch machbare Varianten angeboten. Die Bürger werden in dieser Veranstaltung über die vorausichtlich bereitgestellte Bandbreite der zukünftigen Internetanbindung informiert.

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Aufnahme der Verhandlungen mit HL komm Telekommunikations GmbH
Heute wurden die Verhandlungen über eine mögliche Versorgung von Prussendorf mit einer Breitbandanbindung aufgenommen. Die HL komm Telekommunikations GmbH ist ein Telekommunikationsdienstleister und 100-prozentiges Tochterunternehmen der Stadtwerke Leipzig GmbH mit Sitz in Leipzig. Das Unternehmen startete mit Lizenzen der Klassen 3 (Übertragungswege) und 4 (Sprachdienste) für das südliche Sachsen-Anhalt und Westsachsen und mehreren Linienlizenzen zur Verbindung von Großstädten (z. B. Chemnitz, Dresden, Erfurt, Magdeburg, Jena) und bietet heute auch bundesweite Dienstleistungen an. HL komm beschäftigt ca. 90 Mitarbeiter an den Standorten Leipzig, Halle, Chemnitz und Dresden.
Die HL komm hat Kunden aus Industrie, Handel, Banken, Gesundheitswesen, Behörden und Bildungseinrichtungen und besitzt und betreibt in mehreren Städten Sachsens und Sachsen-Anhalts Citynetze: Aschersleben, Bitterfeld, Chemnitz, Dessau, Dresden, Halle (Saale), Leipzig, Merseburg, Naumburg, Wittenberg und Zeitz. Diese Citynetze sind durch ein überregionales Backbone verbunden, an dem auch Geschäftszentren in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen angeschlossen sind. Neben Vollanschlüssen über eigene Leitungswege oder die Anmietung von TALs arbeitet HL komm seit 2007 verstärkt als Provider für Kabelnetzbetreiber. Den Kunden der Kabelnetzbetreiber werden neben dem Internetzugang bis zu zwei analoge Telefonanschlüsse über Voice over Cable, einer Variante von VoIP angeboten.
Die ersten Kunden waren 2005 unter anderen der lokale Kabelnetzanbieter Primacom AG.
Seit Anfang 2007 wird das Angebot bundesweit vermarktet. Kunden sind unter anderen die TeleColumbus-Gruppe.
HL komm betreibt bundesweit Hochleistungs-Unternehmensbackbones bis 80 x 10 Gbit/s. Die Überwachung erfolgt im zentralen Network Management Center der HL komm in Leipzig.
Außerdem existieren redundante Verbindungen mit vielen anderen Carriern und Unternehmen, um verschiedene Dienste, wie Internet und Telefonie, zu erbringen. Die Bandbreitensumme aller Internet-Peerings und -Uplinks beträgt Stand Oktober 2008 mehrere 10 GBit/s.

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Bürgerstunde - Gespräch mit Rolf Sonnenberger
Heute fand das Treffen mit Zörbigs Bürgermeister Rolf Sonnenberger statt.
In dem Gespräch wurde geklärt, welche Hürden bei einer Unterstützung durch die Gemeinde beim Ausbau des Breitbandnetzes zu nehmen sind und welche Voraussetzungen gegeben sind.
Fest steht, dass von der EU geförderte Projekte grundsätzlich EU-weit ausgeschrieben werden müssen.
Dies gelte natürlich auch für die Projekte der Gemeinde mit der Telekom.
Die Telekom selber hat bereits etwa 300 Projekte mit Gemeinden besprochen.
Damit habe der rosa Riese bereits jetzt vermutlich mehrere Millionen Euro an „Beihilfen“ durch die Gemeinden eingesammelt.

Bürgermeister Rolf Sonnenberger: "Ich kann es gegenüber unseren Bürgern nicht vertreten, dass die Stadt Zörbig äußerst profitable TELEKOM-(munikationsunternehmen) fördert. Wir setzen vorhandene Mittel lieber für Reparaturen in unseren Kindergärten ein."

Bereits heute zeichnet sich ab, dass sich die Telekom einen Teil der Kosten von den Gemeinden bei jedem nicht zustande gekommenem Vertrag wieder erstatten lassen kann.
Zu beachten ist auch, dass nach Auftragserteilung alle Auflagen und Verfahren peinlich genau eingehalten werden müssen.
Ist dies nicht der Fall, könne auch der Verwendungsnachweis für die Fördergelder nach zwei Jahren noch zum unangenehmen Bumerang werden, wenn die Fördergelder verzinst zurückgezahlt werden müssen.
Gefördert und ausgeschrieben werden können die Projekte nur, wenn kein Anbieter bereit ist, einen weißen Fleck ohne Förderung auszubauen. Problematisch bei der Ausschreibung sei insbesondere, dass die Endkundenpreise und ein offener Zugang von Beginn an festgelegt werden müssten.
So könne beispielsweise die Vergabe als Generalunternehmung ein Verstoß gegen die Mittelstandsförderung sein.
Zudem gelte es das Nachverhandlungsverbot zu beachten. Selbst mit den besten Absichten dürften einzelne (lokale) Anbieter bei der Auftragsvergabe nicht bevorzugt werden.
Der Grundbetrag des Zuschusses richtet sich auch nicht nach den Gesamtkosten des Vorhabens, sondern nach der so genannten „Wirtschaftlichkeitslücke“.
Dahinter verbirgt sich die Differenz zwischen den Investitionskosten und der Wirtschaftlichkeitsschwelle für die Bereitstellung von Breitbanddiensten in ländlichen Gebieten, die mit jenen in Ballungsräumen vergleichbar sind.
Die Beihilfen werden in Form von Zuschüssen gewährt.
Der Beihilfehöchstbetrag beläuft sich auf max. 200.000 Euro je Projekt.
Was genau dabei eine Maßnahme ist (ein Dorf oder ein Ortsteil), bestimmen die Länder.
Fast überall sind jedoch Marktlösungen ohne staatliche Förderung möglich.
Die Deutsche Telekom fordere häufig 300 Teilnehmer als Mindestvoraussetzung für den Breitbandausbau einer Gemeinde. 20 bis 30 Kunden reichen jedoch für ökonomisch tragfähige Lösungen aus.
Unter diesen Gesamtvoraussetzungen kommt eine Beteiligung der Stadt Zörbig in Höhe von 40 Prozent der Investitionssumme nicht in Frage.

Abschließend stellten Bürgermeister Rolf Sonnenberger und Initiator Andreas M. Günther einvernehmlich fest:

Der Einrichtung einer Breitbandanbindung in Eigeninitiative der Bürger steht bei entsprechender Interessenlage in den einzelnen Ortsteilen nichts entgegen.

Geplant am 10.03.09 Bürgermeistergespräch

Am 10.03.09 findet der erste Gesprächstermin mit Bürgermeister Rolf Sonnenberger zur Realisierung einer Breitbandanbindung von Prussendorf und Spören ans Internet statt.

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Neue Registrierungen auf www.dsl-prussendorf.de

Vielen Dank an alle Interessenten, die sich bisher auf unserer Seite eingetragen haben. Darunter sind auch bereits Unternehmen, die sich von einer Breitbandanbindung ans Internet den Wegfall von Standortnachteilen erhoffen. Unsere Liste soll jeden Interessenten erreichen. Reden Sie mit Ihren Nachbarn! Jeder Interessent möchte sich bitte eintragen. Wir wollen die Glaubwürdigkeit unseres Anliegens durch rege Teilnahme unterstreichen.Insgesamt haben sich bisher 28 Interessenten eingetragen. Ein sehr gutes Ergebnis, bedenkt man, dass die Seite seit dem 18.02.2009 online ist. Wir alle hoffen natürlich auf noch mehr Eintragungen auf dieser Seite.

Hier können Sie sich eintragen!

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Insgesamt 15 Maßnahmen des BMWI

Die Bundesregierung schlägt 15 Maßnahmen vor, die in den nächsten Wochen und Monaten mit hohem Einsatz vorangebracht werden sollen. Bestehende Infrastrukturen von Bundes- und Landesbehörden, Kommunen und privaten Unternehmen für den Aufbau einer leistungsfähigen Breitbandinfrastruktur sollen für Dritte geöffnet und somit für den Aufbau der Breitbandnetze der Zukunft nutzbar gemacht werden.
Die Frequenzen, die als Digitale Dividende (790 bis 862 MHz) frei geworden sind, sollen künftig teilweise für den Breitbandaufbau in ländlichen Gemeinden genutzt werden.
Dort, wo der Markt selbst keine Lösungen bereitstellt, sollen gezielt die finanziellen Fördermaßnahmen aus dem Konjunkturpaket II sowie die Mittel aus den Gemeinschaftsaufgaben GAK (Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes) und GRW (Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur) einschließlich der bestehenden Förderprogramme der Länder greifen, so die Darstellung des BMWI (Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie).

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T-Mobile demonstriert LTE auf der CeBIT
Videokonferenzen in hoch aufgelösten Bildern, Entertain von T-Home in Top-Qualität, schnelle Online-Spiele - und das alles in und aus einem fahrenden Van: T-Mobile zeigt auf der CeBIT 2009 im Showcase das Leistungsvermögen der
LTE-Technik. LTE, Long Term Evolution, ist eine mögliche Technik für das Mobilfunknetz der nächsten Generation (NGMN, Next Generation Mobile Networks). Es soll mobile Bandbreiten bieten, die die bereits hohen Übertragungsraten von heute um ein Vielfaches übertreffen. T-Mobile und die Vodafone D2 GmbH treiben die Entwicklung des NGMN an führender Stelle mit voran. Geplant sind Datendurchsatzraten von bis zu 100 Mbit/s im Download und 50 Mbit/s im Upload.

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Bundesregierung gibt Digitale Dividende frei
Das Bundeskabinett hat heute die Frequenzbereichszuweisungsplanverordnung verabschiedet. Bundeswirtschaftsminister zu Guttenberg: "Damit setzen wir bereits den ersten Teil der Breitbandstrategie um. Die Digitale Dividende kann in Deutschland schnell effektiv genutzt werden. Der Rundfunk hat mehr Spielraum für terrestrisches Fernsehen und wir können bald breitbandige, mobile Internetzugänge nutzen." Die Frequenzen liegen in der Hoheit der Bundesländer. Zunächst werden sich alle 16 Länder selbst eine Meinung bilden müssen. Im Mai ist dann die entscheidende Sitzung der Länderkammer. Wenn der Bundesrat der Verordnung der Bundesregierung zustimmt, kann anschließend die Bundesnetzagentur die Vergabe der Frequenzen noch in diesem Jahr anfassen. Offen ist, nach welchem Verfahren die Vergabe erfolgt. In der Vergangenheit wurde bei einer größeren Nachfrage als verfügbaren Frequenzen bzw. Lizenzen üblicherweise ein Bieterverfahren gewählt.

Die
Digitale Dividende ist der Zugewinn an Nutzungsmöglichkeiten des Funkfrequenzspektrums infolge der Umstellung von analogem auf digitales terrestrisches Fernsehen. Ein Teil des frei werdenden Frequenzspektrums kann für die Breitbandnutzung verfügbar gemacht werden. Bei der Vergabe der Frequenzen, die vor allem der Breitbanderschließung des ländlichen Raumes dienen sollen, werden die Länder einbezogen. Damit könnten die Frequenzen zügig bereits kommendes Jahr genutzt werden. Mit der Verordnung über den Frequenzbereichszuweisungsplan setzt die Bundesregierung auch einen Teil der Beschlüsse der Weltfunkkonferenz 2007 der Internationalen Telekommunikationsunion (ITU) um. In Deutschland laufen zurzeit zwei Pilotprojekte (Wittstock im Land Brandenburg, Grabowhöfe in Mecklenburg-Vorpommern) zur Digitalen Dividende.

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DIW plädiert für rechtlich verankerte Breitbandförderung 

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsförderung (DIW) spricht sich in seinem achtseitigen aktuellen Wochenbericht (pdf, 146 KB) für einen neuen Rechtsrahmen aus, der die Mindestversorgung mit Breitbandkommunikation auch in bislang unterversorgten Regionen gewährleistet. Angesichts der Bedeutung von Breitbandanschlüssen für die Standortattraktivität im weltweiten Innovationswettbewerb sei die geltende EU-Universaldienstverpflichtung unzureichend. Die vollständige Flächendeckung sei in einem deregulierten Telekommunikationsmarkt auf rein privatwirtschaflicher Basis schwierig.

Um dennoch ein flächendeckendes Angebot bereitzustellen, müsste vom Gesetzgeber - möglichst anbieter- und technologieneutral - eine Mindestversorgung mit Breitbandkommunikation neu festgeschrieben und regelmäßig den aktuellen Bedarfsentwicklungen angepasst werden. Nach Vorstellungen des DIW könnte die Finanzierung über einen Fonds erfolgen, aus dem im Wege offener Anbieterwettbewerbe Mittel zur Versorgung dünn besiedelter Regionen zur Verfügung gestellt werden.

Dieser Fonds könnte entweder aus Pauschalbeiträgen aller Nutzer von Telekommunikationsdienstleistungen oder aus steuerfinanzierten Fördermitteln zur Entwicklung des ländlichen Raums gespeist werden. Da die unterversorgten Regionen nach Schätzungen der EU-Kommission innerhalb der gesamten EU nur 3 bis 5 Prozent der Bevölkerung ausmachen, erwartet das DIW, dass sich die finanziellen Zusatzlasten in engen Grenzen halten.

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Bundesnetzagentur erleichtert Zugang zur TAL
Die Bundesnetzagentur hat heute eine Entscheidung bekannt gegeben, die Wettbewerbern der Deutschen Telekomeine einfachere Erschließung und Versorgung bisher nicht oder nur unzureichend versorgter ländlicher Gebiete mit schnellen Internetanschlüssen ermöglicht. Danach muss die Deutsche Telekom ihren Wettbewerbern den Zugriff auf die TAL (Teilnehmeranschlussleitung, "letzte Meile") künftig auch an einem Schaltverteiler gewähren. Diesen muss die Deutsche Telekom in einem bisher breitbandig nicht oder nur schlecht erschlossenen Ort in der Regel am Ortseingang aufbauen.

Mit der Zugangsmöglichkeit zur TAL an einem Schaltverteiler verkürzt sich die Länge der Leitungen zwischen der aktiven Technik des Anbieters und dem Endkunden, wodurch eine Internetversorgung mit hoher Bandbreite erst möglich wird. Darüber hinaus wird durch die Bündelung der erforderlichen DSL-Technik an nur einem zentralen Punkt die Erschließung ländlicher Gebiete einfacher. Insbesondere entfallen die ansonsten notwendige Anbindung jedes einzelnen Kabelverzweigers und die dafür erforderlichen, aufwändigen Tiefbauarbeiten.

"Die Bundesnetzagentur zeigt mit der heute ergangenen Entscheidung, dass sie das Problem der "weißen Flecken" aktiv angeht und die nötigen regulatorischen Voraussetzungen dafür schafft, dass auch in ländlichen Gebieten künftig jeder einen schnellen Internetanschluss bekommen kann. Insofern trägt die heutige Entscheidung bereits der erst vor Kurzem von der Bundesregierung beschlossenen
Breitbandstrategie Rechnung. Ich appelliere jetzt an die Wettbewerber, von der neuen Zugangsmöglichkeit regen Gebrauch zu machen, um auf diese Weise den Breitbandausbau in der Fläche voranzutreiben", erklärte der Präsident der Bundesnetzagentur Matthias Kurth anlässlich der Bekanntgabe der Entscheidung.

Die Entgelte, die von den Wettbewerbern an die Deutsche Telekom für diese neue Zugangsmöglichkeit zu ihrem Netz zu zahlen sind, werden im Anschluss an die heutige Entscheidung in einem gesonderten Genehmigungsverfahren von der Bundesnetzagentur festgelegt.

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EU-Kommission: Breitband zur Belebung des ländlichen Raums

"Breitband für alle" bis 2010 ist das Ziel der EU-Kommission. Deshalb soll die Anbindung der derzeit breitbandunversorgten 30 Prozent der ländlichen EU-Bevölkerung vorrangig betrieben werden. Wie dazu die EU-Förderprogramme eingesetzt werden sollen, hat die EU-Kommission heute in Brüssel vorgestellt. Die 27 Mitgliedsstaaten wurden aufgerufen, dem Beispiel zu folgen. "Informations- und Kommunikationstechnologien betrachten die meisten Menschen als im 21. Jahrhundert schlicht unverzichtbar - im Büro auf jeden Fall, und wahrscheinlich auch zuhause. Warum sollten ländliche Gebiete eine lückenhafte Versorgung mit diesen Mitteln akzeptieren?" fragt die für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung zuständige Kommissarin Mariann Fischer Boel.

 

Telekommuniktionsunternehmen setzen auf Breitbandausbau
Die CeBIT 2009 steht ganz im Zeichen von Breitband. Wie schon die Mobilfunkmesse vor einigen Tagen in Barcelona dreht sich auch in Hannover viel um mobiles Breitband. Und darüber hinaus geht es um stationäres Breitband. Der Branchenverband Bitkom rechnet in den kommenden Jahren mit Investitionen von rund 50 Milliarden in das VDSL-Netz.

Telekom: VDSL wird allgemein geöffnet, DSL wird flächendeckend ausgebaut
Bei der Deutschen Telekom werden ab Sommer schnelle VDSL-Anschlüsse frei buchbar sein. Zudem wird es weitere Kooperationen mit Wettbewerbern für den Ausbau geben und Angebote von Wettbewerbern auf der VDSL-Infrastruktur der Telekom. Außerdem werden im laufenden Jahr 100 Millionen Euro gezielt zur Erschließung abgelegener Dörfer mit DSL investiert. Bis Ende 2010 soll dann jeder Haushalt mindestens einen 1 Mbit-Anschluss haben. Das alles gab die Telekom vor dem CeBIT-Start bekannt. Offen bleibt, wie die flächendeckende Erschließung bis Ende kommenden Jahres erfolgen soll. 

 (Quellen: Eigenbericht, www.kein-dsl.de)

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